DYC-Segler Morten Bogacki siegt an der Côte d'Azur im 505er17. April 2009 - Mit einem grandiosen Saisonauftakt hat Morten Bogacki, Olympia-Hoffnung des Düsseldorfer Yachtclubs, an der Französischen Mittelmeerküste vor Saint-Raphael die segelnde Konkurrenz aus ganz Europa düpiert. Unter gleich doppelt erschwerten Bedingungen gewann Bogacki den ersten „Euro Cup 2009“ in der 5o5er Bootsklasse, ohne die letzte von sechs Wettfahrten überhaupt beenden zu müssen. Zum einen fand der Wettbewerb nicht in seiner „Heimat-Bootsklasse“, dem 470er statt. Erschwerend hinzu kam die Tatsache, dass Vorschoter Holger Jess und Morten Bogacki bislang sehr wenig zusammen gesegelt waren und an der Côte d’Azur gegen Crews antreten mussten, die zum Teil über Jahrzehnte hinweg in einem Boot sitzen.

Ein 505 auf Kurs (Foto Klassenvereinigung 505 www.int505.de/ )

Erst kurzfristig vor der Regatta eingeflogen, konnte sich Bogacki  und der zweifache Weltmeister Jess souverän gegen 65 andere Teams durchsetzen. Zweiter wurde am Ende Ian Pinnell aus England, Weltmeister des letzten Jahres, vor dem Kieler Team Köchlin/Achterberg.

Gesegelt wurde an drei Tagen bei Wind bis Stärke fünf und mäßigen Temperaturen. Nach den Plätzen 3,1,1,5 und 1 musste das Team Bogacki/Jess das letzte Rennen bei stark abnehmenden Winden nicht mehr beenden. Der Gesamtsieg nach Punkten war ihnen nicht mehr zu nehmen, da die direkten Konkurrenten weit abgeschlagen zurücklagen.

Bogackis Erfolg vor Saint-Raphael ist erst der dritte Sieg einer deutschen Mannschaft seit 25 Jahren bei dieser Veranstaltung und spricht – gleich nach seinem Sieg beim 470er-Saisonauftakt in der Vorwoche – für die aktuelle Topform des Segeltalents.



Optimisten erfolgreich am Gardasee

Auch die Optisegler des DYC waren über Ostern erfolgreich. Beim 27. „Lake Garda Meeting“ in Riva waren insgesamt 646 Jüngstensegler aus ganz Europa am Start und sorgten mit ihren strahlend weißen Segeln bei ausnahmsweise nur schwachem bis mäßigem Wind für tolle Bilder auf dem Alpensee.

Nach neun Durchgängen wurde Henrik Vieregge 129. in der Gold-Flotte, Nils-Henning Hoffmann belegte Platz 23 im Silber-Feld und Ingmar Vieregge wurde gar Dritter in der Bronze-Gruppe. Das sportliche Niveau war in diesem Jahr wieder extrem hoch, viele Länder hatten ihre WM und EM-Segler nach Riva geschickt.
(Text DYC)

www.dyc.de


http://sailing.ger77.de/


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