ARC: Mit dem Parasailor wie auf Flügeln auf Regattakurs

25. Januar 2010 - Es gab schon häufiger Spinnakerstarts bei der Atlantik Rally for Cruisers (ARC) der mit über 200 teilnehmenden Yachten weltgrößten Regatta über den Atlantik. Noch nie zuvor hatten allerdings so viele teilnehmende Crews wie auf der 24. ARC, die Ende November mit dem traditionellen Start vor Gran Canaria begann, dabei den Parasailor gesetzt.

Parasailor beim ARC

Diese innovative Erfindung aus Deutschland, die das Segeln vor dem Wind effektiver und einfacher macht, hat sich durchgesetzt. Mit gutem Grund, wie ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt. Das Vorwindsegel mit dem eingearbeiteten Flügel macht das Spinnakersegeln nicht nur zum Kinderspiel, sondern sorgt auch für Speed. Ob Einrumpfyachten oder Katamarane, die Crews mit dem Parasailor belegten vordere Plätze.

 

Die ARC ist ein Dauerbrenner und zeigt, wovon die meisten Segler träumen: Vom Abenteuer einer Atlantiküberquerung mit einer Yacht. Mehr als 1.100 Seglern auf 210 Yachten aus 32 Nationen starteten in diesem Jahr zur 2.800 Seemeilen (rund 5.000 Kilometer) entfernten Karibikinsel St. Lucia. Insgesamt haben sich bisher bereits rund 25.000 Segler beteiligt, darunter fast 5.000 aus Deutschland.

 

Rallye-Gründer Jimmy Cornell, ein britischer Journalist, Segler und Buch­autor, wollte 1986 mit seiner Idee einer Flottillenfahrt die lange Atlantik­passage für die Crews von Segelyachten sicherer machen. Von Anfang an war die Rallye jedoch eine Regatta, eine Wettfahrt um erste Plätze. Jeder wollte möglichst schnell ankommen, was dem Sicherheitsaspekt der ARC keinen Abbruch tat und tut, denn wenn sich alle Teilnehmer anstrengen schnell zu segeln, bleibt die Flottille auch zusammen, und somit ist in den einsamen Weiten des Atlantiks nahe Hilfe in Notfällen gewährleistet.

 

Seglercrews, die eine Regatta gewinnen wollen, rüsten ihre Yachten mit allem auf, was sie schneller macht. Dazu gehören auch neue Segel und Segelschnitte. Die Atlantic Rally for Cruisers spiegelt so seit Jahren die Entwicklung der Segeltechnik wider.

 

Bei der 24. ARC zeigte sich, dass der Parasailor so etwas wie „State of the Art“ ist, wenn es um Kurse vor dem Wind geht. Diese Down-Wind-Kurse sind die Stärke des Spinnakers mit dem Flügel, der dank der Innovation der deutschen Firma ISTEC aus Landsberied bei München den Stressfaktor vom Spinnakersegeln nimmt. Regattasegeln mit dem normalen Spi bedeutet für die Crew in der Regel höchste und ständige Konzentration. Beim Parasailor ist es anders: Durch den eingearbeiteten Flügel, der fast identisch mit einem Kite- oder Gleitschirm ist, stabilisiert sich dieses Vor­windsegel im Gegensatz zu einem normalen Spinnaker in fast allen Situationen selbst. Das geschieht durch den Staudruck im eingearbeiteten Tragflächenprofil des Segels, ohne dass der optimale Vortrieb beeinträchtigt wird.

 

Kein Wunder, dass sich schon mehr als 30 Crews bei der jüngsten ARC dafür entschieden, gleichermaßen entspannt und schnell wie auf Flügeln über den Atlantik zu segeln. Zumal das Setzen und Bergen des Segels durch einen neu entwickelten Bergeschlauch problemlos ist.

 

Der 2.800-Meilen-Kurs der ARC führt überwiegend mit den vorherrschenden Passatwinden von achtern über den weiten Atlantik. „Wir haben unseren neuen Parasailor schon an der Küste von Gran Canaria gesetzt und sind mit sehr stabilem Kurs neun bis zehn Knoten gesegelt und haben als Topp-Speed 12,5 Knoten erreicht,“ begeisterte sich der Skipper der Segelyacht „Victory Too“ am Ziel und sprach davon, dass das neue Segel seine Erwartungen mehr als erfüllt hat. Zehn Knoten sind rund 18 Stundenkilometer und für eine Yacht, die wie fast alle ARC-Boote mehr für das Fahrtensegeln als für Regatten ausgelegt sind, ist das Schnellzug­tempo.

 

Trotz des entspannten Segelns machten alle Crews, die ihre Yachten mit dem Parasailor ausgerüstet hatten, kräftig Meilen. Beispiele sind die Farr 56 „Victory Too“, und die Oster 56 „Gwylan“, die bereits während der ersten Tagen Etmal (zurückgelegte Strecke in 24 Stunden) von 200 Meilen und mehr vermeldeten.

 

Für die immer größere Zahl der ARC-Skipper, die sich für den Parasailor entschieden, bot die ISTEC AG mit ihren Repräsentanten vor Ort, Thomas Wibberenz, einen besonderen Service. Es gab nicht nur eine Parasailor-Happy-Hour-Party, der ISTEC-Mann unterwies alle Kunden vor dem Start auch noch einmal in der Handhabung des Parasailor und freute sich darüber, dass die Skipper oftmals erstaunt waren, wie einfach, aber gleichzeitig wie effektiv es ist, mit dem Parasailor zu segeln.

 

Sie hätten es wissen können, wenn sie auf den Homepages von erfahrenen Weltumseglern wie auf der Seite des berühmten Bobby Schenk aus München gewesen wären. Der schrieb zum Parasailor: „Endlich ein vernünftiges Vorwindsegel für Fahrtensegler, der Parasailor – ein Turbo für die Segelyacht. Es ist nicht nötig, ans Ruder zu gehen. Die Kursschwankungen der Steueranlage pendelt der Parasailor fast unmerklich aus ­– perfekt!"

 

Auch der Gründer der ARC, Jimmy Cornell, der seit vielen Jahren mit einer Segelyacht auf den Weltmeeren unterwegs ist, lobt das Vorwindsegel der Down-Wind Company ISTEC in allen Tönen und empfiehlt ihn jeden Yachteigner, der einen Spinnaker kaufen will.

 

Ein ganz besonderes Verhältnis hat der Einhandsegler aus den USA Mike Harker zu dem Spinnaker der ISTEC AG. „Ich liebe meinen Parasailor“, schreibt er auf seiner Homepage. Während seiner Ozeanüberquerung hatte er das Vorwindsegel aus Deutschland für mehr als eine Woche gesetzt, ohne es bergen zu müssen. Bei ihm haben die Vorteile der einfachen Beherrschung sowie die Möglichkeit auch unter einer Selbst­steueranlage mit dem Parasailor zu segeln eine ganz besondere Be­deutung: Mike Harker ist nach einem schweren Unfall mit einem Gleitschirm körperbehindert und könnte nur schwerlich mit einem ganz normalen Spinnaker über einen längeren Zeitraum segeln.

 

Mehr Informationen zu den Produkten von ISTEC gibt es auf der Bootsmesse boot in Düsseldorf (23.-31. Januar 2010), Halle 11 Stand E 58

 (Quelle / Text: www.mediamaritim.de )

Kontakt:

ISTEC AG
www.istec.ag

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