Around Alone: Eisberge !
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Thierry Dubois geht im südlichen Ozean aus Solidaires nach vorn, um Segel zu wechseln (Foto © Thierry Dubois/ aroundaline.com) |
Wenn die Kaltfront des Sturmtiefs über die Flotte zieht, werden die hinten liegenden Boote näher an die weit im Osten segelnden, Führenden aufschließen, denn die im Westen bekommen den Wind als erste ab. So hat auch schon Stamms ewiger Rivale und Freund Thierry Dubois auf "Solidaires" Meilen gutgemacht und ist bis auf 83 Meilen an Stamm herangekommen. Auch Simone Bianchetti auf "Tiscali" segelt so weit im Süden wie diese beiden.
Das nördlichste Boot ist "Pindar" mit der 27-jährigen Britin Emma Richards. Aber auch sie wird nach Süden gehen müssen – um nicht den Anschluss zu verlieren, und zudem muss sie nach Süden, um das Kap runden zu können. Sie hat bishe gutes Wetter gehabt. Sie hat gar keine Lust auf Eisberge – hat sie doch im vergangenen Jahr, als Steuerfrau auf der Volvo-Ocean-Yacht "Amer Sports 2" , dort untern Eisberge gesehen. Zuerst, berichtete sie, was es faszinierend, wie das Licht auf dem Eis spielte. Der zweite war schon bedrohender. Und dann die Growler, die Auto-großen Eisstücke, die knapp unter der Wasseroberfläche schwimmen und die erst im letzten Moment ausgemacht werden können.... Nach drei Tagen, beschreibt sie ihre damaligen Erfahrungen, wollte sie nie wieder einen Eisberg sehen, außer auf Bildern!
Emma Richards auf Pindar vor Neuseeland (Foto © Roy Riley / aroundalone.com)
Sie wird allerdings welche zu sehen bekommen, wenn sie nach Süden abdreht, in die kalte Zone des Sturms. Und es wird wieder so eine Art Russisch Roulette, mit 20 Knoten über die Wellen zu rasen und keinen der Growler rechzeitig sehen zu können... Olivier de Kersauson, der mit dem Rekord-Tri "Geronimo" gerade durch die Region fegt, hat Eisberge gemeldet .... Und gestern meldete Graham Dalton von "Hexagon", er habe einen Eisberg auf dem Radar gehabt. Die Growler sieht man leider nicht auf dem Radarschirm.
Hexagon und Bruce Schwab auf "Ocean Planet" haben die mittlere Position in der Flotte, die für den 9. März in Bahia erwartet wird. Schwab weiss, das es bald mit 50 Knoten blasen wird .... Wird es Spass machen ? schreibt er. Nein – schreibt er auch. Kälte, Spray und hammerharte Wellen des Südliche Ozeans werden den Einhandsegler jetzt mächtig zusetzen, bis sie Cabo de Hornos gerundet haben.
Positionen vierte Etappe:
Class 1 - Open 60s
1. Bobst Group, Bernard Stamm, noch 5048 Seemeilen
2. Solidaires, Thierry Dubois, 83 Seemeilen zurück
3. Tiscali, Simone Bianchetti, - 169 sm
4. Hexagon, Graham Dalton, - 189 sm
5. Ocean Planet, Bruce Schwab, - 285 sm
6. Pindar, Emma Richards, - 289 sm
Class 2 - 50s and 40s
1. Tommy Hilfiger Freedom America, Brad Van Liew, 5497 Seemeilen
2.Everest Horizontal, Tim Kent, - 366 sm
3.Spirit of Yukoh, Kojiro Shiraishi, - 413.8 sm
4. BTC Velocity, Alan Paris, - 581 sm
5. Spirit of Canada, Derek Hatfield, - 1035 sm
Lesen Sie dazu
Als Diabetiker übern Atlantik - mit den Resultaten der ersten Etappe
sowie
Die website der Weltregatta:
www.aroundalone.com


