Around Alone: Hatfield's Mastbruch
![]() |
Der Wellenkamm ist rund 60 Meter entfernt ! Den Kamm dieser Kap-Horn Welle fotografierte mit diesem Hinweis Bruce Schwab auf Ocean Planet (Foto © www.oceanplanet..org) |
Hatfield auf dem Klasse II- Open 50 "Spirit of Canada" hatte gerade das Horn bei fürchterlichen Bedingungen passiert. Der Wind blies mit Böen von 70 Knoten (Stärke 12). Hatfield steuerte auf die Le Maire Strasse zu. Plötzlich passierte es, und der Mast hing innerhalb von Sekunden neben dem Boot. Da die Seen so hoch gingen, konnte Hatfield nur eins tun: Den Mast losschneiden und auf Tiefe gehen lassen, damit er nicht das Boot durchschlagen konnte. Doch noch mehr war passiert: In einem kurzen Satellitentelefon-Gespräch sagte der Skipper, "Nicht nur der Mast ist verloren. Das Boot ist schwer beschädigt. Relingsstützen sind weg, Luken sind undicht und mein Generator arbeitet nicht richtig. Ich habe außerdem eine Menge von meinem Kommunikations-Equipment verloren." Dennoch sei er nicht in unmittelbarer Gefahr, meinte der Kanadier. (Website: www.spiritofcanada.net
Das Rennkommittee hat den näcshten Konkurrenten, Alan Paris auf BTC Velocity, alarmiert. Paris kennt Hatfield gut aus einem gemeinsamen Rennen und war entsetzt und traurig über den Mastbruch seines Segelfreundes. "Wir haben seit 1995 vom Around Alone geträumt", sagte Paris. Hatfield ist allerdings nicht der Typ, der jetzt einfach aufgeben wird. Aber er steckt in einer teuflischen Situation.
Vor der Küste Brasiliens versucht inzwischen Theirry Dubois, endlich eine Etappe gegen den dominierenden Stamm zu gewinnen. Aber in der Hitze und bei den leichten Winden ist Dubois Vorsprung auf nur noch 17 Meilen geschmolzen. Allerdings geht Stamm weit von der Küste entfernt auf Bahia zu, während Dubois sein Glück dicht unter Land versucht. Stamm hat außerdem eine 48-Stunden-Strafe, weil er seinen gebrochenen Kiel auf den Falklands reparieren musste. Bianchetti auf Tiscali und die junge Emma Richards auf Pindar kämpfen an dritter und vierter Position ebenfalls näher unter Land. Richards hat es wie Bianchetti geschafft, ohne größeren Bruch durch die stürmische Region am Kap Horn zu kommen.
Die Positionen am 8. März:
KLASSE 1 – 60 Fuß:
1. Solidaires, Thierry Dubois, noch 432 Seemeilen.
2. Bobst Group-Armor Lux, Bernard Stamm, 17,7 Seemeilen zurück
3. Tiscali, Simone Bianchetti, 296 sm zurück
4. Pindar, Emma Richards, 397 sm zurück
5. Ocean Planet, Bruce Schwab, 1550 sm zurück
6. Hexagon, Graham Dalton Pindar, Mastbruch, im Rennen, in Argentinien
KLASS 2 (40 – 50 ft):
1. Tommy Hilfiger, Brad Van Liew, 1038 Seemeilen
2. Everest Horizontal, Tim Kent, 856 sm zurück
3. Spirit of yukoh, Kojiro Shiraishi, 974 sm zurück
4. BTC Velocity, Alan Paris, 1594 sm zurück
5. Spirit of Canada, Derek Hatfield, 1843 sm zurück, Mastbruch
Lesen Sie dazu
Eisberge!
Als Diabetiker übern Atlantik - mit den Resultaten der ersten Etappe
sowie
Die website der Weltregatta:


