Emirates Team New Zealand gewinnt Audi MedCup

21. September 2009 - Ingolstadt/Cartagena – Die „Champions League“ des internationalen Segelsports ist entschieden: Das Emirates Team New Zealand ist der Sieger des Audi MedCup 2009, der in fünf Rennen auf dem Mittelmeer ausgetragen wurde. Das Team um Skipper Dean Barker beendete die Saison mit einem Sieg beim Finale im spanischen Cartagena.

Jubel beim siegreichen Team im Audi MedCup (Foto (C) Audi)

„Audi blickt mit Erinnerungen an viele emotionale Momente, einen großartigen sportlichen Wettkampf und faszinierende Technik auf die 2009er-Saison des Audi MedCup zurück“, sagt Lothar Korn, Leiter Marketing Kommunikation der AUDI AG. „Unsere herzlichen Glückwünsche gehen an die siegreichen Crews. Ohne Zweifel: Auch die jüngste Auflage des Audi MedCup hat würdige Champions gefunden.“ In der kleineren GP42-Klasse siegte das Team Islas Canarias.


Bis zu 255 Segler aus zwölf Nationen, mehr als 40 Rennen an den fünf Wochenenden in Frankreich, Italien, Portugal und Spanien, mehrere hundert
akkreditierte Journalisten, tausende Fans entlang der Küste, Olympiasieger und zahlreiche America’s-Cup-Helden an Bord der Boote – der Audi MedCup hat
auch in der Saison 2009 für Superlative gesorgt. Seit der Saison 2008 startet der Audi MedCup im Zeichen der Vier Ringe: Neben seiner Rolle als Namensgeber prägt Audi die optische Gestaltung der Serie, übernimmt Hospitality-Leistungen und stattet bei jeder Veranstaltung den kompletten Shuttle-Fuhrpark mit aktuellen Modellen aus.

„Als Namensgeber des Audi MedCup sind wir stolz auf den Stellenwert, den die Serie inzwischen weit über Europas Grenzen hinaus hat. Innerhalb weniger
Jahre hat sich der Cup in der internationalen Segelwelt etabliert und ist zum Ereignis für die weltbesten Sportler geworden“, bilanziert Korn. „Die Segelfans
haben bei fünf Regatten spannenden, fairen und faszinierenden Sport erlebt. Erfolgsserien, Aufholjagden, neue Rekorde – 2009 war von allem etwas dabei.“


Die Saison, die am Wochenende mit dem Finale in Cartagena zu Ende ging, stand ganz im Zeichen des Emirates Team New Zealand. Erstmals gelang einem
Team eine Siegesserie von vier Läufen hintereinander. Schon vor dem letzten  Lauf vor der historischen Kulisse des spanischen Küstenortes war dem Team um
Dean Barker der Titel kaum noch zu nehmen. Souverän brachte der 37 Jahre alte America’s-Cup- und Olympia-Teilnehmer den Vorsprung ins Ziel.
Titelverteidiger Quantum Racing (USA) musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben.


Erstmals gingen in dieser Saison die ähnlichen, aber etwas kleineren Boote der GP42-Klasse beim Audi MedCup an den Start. Im engen Wettkampf starteten
zwei Boote punktgleich in das Finale. Die Voraussetzungen waren klar: Der Sieger in Spanien ist auch der Sieger des MedCup. In den letzten Rennen behielt Islas Canarias Puerto Calero die Nerven und holte sich den Triumph.

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