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Greenline 33 Hybrid in Fahrt (Foto (C) Werft) |
Das liegt nicht nur an dem aus der Küche zu Haus gewohnten 270 Liter Kühlschrank mit Gefrierfach oder der klappbaren Scheibe zum Cockpit, die im Hafen oder vor Anker den Blick freigibt und das große Cockpit zu einem weiteren Teil des Wohnraums macht. Dazu kommen kräftige Beschläge wie die Klampen und die stabile Reling, und und ...
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Cockpit und Salon werden nach Hochklappen der Scheibe zu einer geräumigen Einheit . (Foto (C) Jo Achim Geschke / www.motoryachten-und-meer.de) |
Das Heck der Greenline 33 Hybrid ist klappbar und dient dann als große Badeplattform. Von der Pantry aus im hinteren Teil des Salons ist das geräumige Cockpit hervorragend erreichbar. und die dort Sitzenden können mit Kaffe oder Essen ohne Umstände versorgt werden.
Von dort aus geht es in Fahrt auf den schmalen, aber durch das hohe Süll und die stabilen Handläufige sehr gut gesicherten Seitendecks nach vorn - auch dort genügend Platz für Ankermanöver. Handläufe sitzen dort, wo man sie braucht. Das Boot ist auch für Familien mit Kindern konzipiert, sagt Tilen Jacopin vom Büro der Konstrukteure, den Brüdern Jacopin.
Der Salon ist für ein 10-Meter-Boot geräumig und wegen der großen Fenster sehr hell. Die breite Bank am Steuerstand (für zwei Personen) lässt sich umklappen, so dass im Hafen eine weitere Sitzgelegenheit entsteht. Vom Salon gehts zwei Stufen runter zur vorderen Kabine mit zwei großen Kojen, die mit dicken Matratzen gepolstert sind. Zwei Schränke und mehrere Schapps sorgen für auseichend Stauraum. Auch im Bad ist genügend Platz.
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Tilen Jacopin von J & J (rechts) und Stephan Platzek von VW-Marine im Salon der Greenline 33 Hybrid (Foto (C) Jo Achim Geschke / www.motoryachten-und-meer.de) |
Durch eine Klappe im Salon ist der Motor zu erreichen - Stephan Platzek von VW Marine versichert, dass das Boot in Marschfahrt mit 49 DezibelA dahingleitet - das wäre sensationell leise.
Auf dem Dach der Greenline 33 Hybrid sorgen mehrere Solarpaneele dafür, dass die Batterien im Rumpf geladen werden. Aber nicht nur dafür. Bei Kanalfahrt mit drei Knoten, so Platzek, fährt das Boot elektrisch ohne Entladung der Batterienbank.
Und die ist mächtig: 240 Ah bei 48 Volt, das ist schon was.
Übrigens werden Fernseher, Kühlschrank und eventuell die Espresso-Maschine durch 220 Volt betrieben - es müssen also keine 12- oder 24-Volt Geräte gekauft werden fürs Boot.
Neuer Antrieb:
Die Maschine besteht aus dem Marine SDI 75-5 oder dem stärkeren VW Marine TDI 165-5 und einem Elektroantrieb. Der Verbrauch liegt laut Platzek bei 5 l / h in langsamer Fahrt auf Kanälen und maximal 30 l/h (wer Gas gibt, braucht halt mehr.)
Im Hafen wird der 230 V Landstrom angeschlossen. Die Batterien werden somit geladen und der Inverter versorgt das Bordnetz kontinuierlich mit Wechselspannung für Elektrogeräte wie Kühlschrank, Fernseher, usw.
Bei Fahrt mit Elektroantrieb wird die Greenline 33 durch den eM/G angetrieben und verbraucht so bis zu 7 kW elektrische Leistung. Dieser Modus wird genutzt um in der Marina oder am Ankerplatz praktisch geräuschlos und abgasfrei, sowie nahezu ohne Wellenbildung sechs Knoten schnell zu fahren. Bei vier Knoten wird die Batteriebank eine Reichweite von 20 Sm ermöglichen.
Bei Fahrt mit Dieselantrieb wird die Yacht vom Dieselmotor angetrieben und gleichzeitig durch den eM/G die Batterien mit bis zu 5 kW geladen.
Vor Anker lädt das Solardach die Batterien, aus denen über den 3 kW Inverter 230 V Wechselspannung für das Bordnetz erzeugt werden. Sollte die Batteriespannung einen bestimmten Wert unterschreiten, wird automatisch der Dieselmotor gestartet und über den eM/G die Batterien mit bis zu 5 kW geladen. Der Propeller dreht dabei nicht (Getriebe in Neutralstellung).
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Solardach und Cockpit der Greenline 33 Hybrid auf der Boot 2010. (Foto (C) Jo Achim Geschke / www.motoryachten-und-meer.de) |
Der Rumpf wurde von den Brüdern Jacopin konstruiert, die bereits erfolgreich Boote für mehrere große Werften zeichneten. Nach Computersimulationen und Schlepptank-Versuchen entstand ein Stufenrumpf, der im Heck zwei laut Werft leicht austauschbare Kiele aufweist. Damit kann das Boot trockenfallen - laut Werft vermindern die Kimmkiele auch das Rollen bei seitlichen Wellen. Die vordere Form im Bug scheint nach den Aufnahmen aus Videos dazu beizutragen, dass das Boot sehr gut und weich durch die Wellen geht. Die Greenline ist für CE B zugelassen.
Das Boot auf der Boot 2010 ausgestellt mit Heizung, Klimaanlage Solarpaneelen und einigen Extras inklusive Raymarine-Navigationselektronik kostet laut Tilen Jacopin rund 145 000 Euro. Die Grundversion soll ab 100 000 Euro kosten.
Greenline 33 Hybrid Technische Daten
Länge über alles 9,99 m
Breite über alles 3,49 m
Tiefgang beladen 0,70 m
Verdrängung leer 4700 kg ca.
Kabinen 1 plus Salon,
4 - 5 Schlafplätze
Nasszellen/ Toiletten 1
Dieseltank 430 l
Wassertank 300 l
Dieselmotor VW Marine SDI 75-5
Höchstgeschwindigkeit 10 kn
Reichweite bei 7 kn (Standardmotor) 700 sm
Motoroption VW Marine TDI 165-5
Höchstgeschwindigkeit mit TDI 165-5 15 kn
Geschwindigkeit bei Elektrobetrieb Bis zu 6 kn
Reichweite (Elektrobetrieb) bei 4 kn 20 sm
Konstruktion J&J Design
Engineering, Werkzeuge
Entwicklung und Bauwerft, Seaway
CE Kategorie B
Deutsche Händler und Kontakt:
www.greenlinehybrid.com



