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Team Steiner zwischen blauen Segeln (Foto (C) supersailtour.de ) |
Zwar gab es nach dem Zieldurchgang am Strand noch aufgeregte Diskussionen über mögliche und nicht erlaubte Tonnenberührungen während des Rennens auf beiden Seiten, die aber schlussendlich zu keinen offiziellen Protesten führten.
Der Samstag war der ideale Segeltag in der Brandung am Brandenburger Strand. Wind mit 4-5 Beaufort aus südwestlichen Richtungen und eine kleine Welle, hätten für Segler und Zuschauer nicht schöner sein können. Drei Qualifikationsrennen für die Team-Match-Races wurden gesegelt, in dem sich das Team boot Düsseldorf am Ende als Sieger freuen durfte. Die Platzierungen für das Match Race standen fest.
Das Besondere an den Regatten der Flens Super Sail ist die Nähe zu den Zuschauern, die zu Tausenden an der Promenade aufmerksam das Spektakel auf dem Wasser unter fachkundiger Live-Moderation verfolgen konnten. Das Ziel der Ausscheidungsrennen war keine auf dem Wasser wie sonst üblich ausgelegte Ziellinie, sondern ein Tisch am Strand. So schossen die Katamarane mit Höchstgeschwindigkeit mit der Welle auf den Sand und mussten den Tisch noch im Sprint zu Fuß erreichen. So mancher Vorsprung, der auf dem Wasser mühsam herausgesegelt wurde, ging noch auf den letzten Metern verloren.
Am Nachmittag und Sonntag traten dann die hoch motivierten Segler im Team-Match Race gegeneinander an. Das Wetter hatte sich etwas beruhigt, der Wind ein wenig nach Süd gedreht, aber die Sonne schien und die Motivation aller Segler war riesengroß. Pro Team gehen bei der Super Sail zwei Katamarane an den Start. Gewinner eines Laufes im Team-Match-Race ist nicht die Mannschaft, die einen ersten Platz ersegeln konnte, sondern das Team, welches nicht mit einem seiner Boote auf dem letzten Platz landet. Somit geben sich große taktische Spielräume für spannende Rennen auf dem Wasser.
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Das junge Siegerteam (Foto (C) supersailtour.de ) |
Die Idee, den Sieger der Flens Super Sail in einem Team-Match Race auszusegeln, kommt bei den Zuschauern sehr gut an. „Es ist viel einfacher bei 4 Booten als Zuschauer den Überblick zu behalten, als wenn ein ganzes Feld von mehr als zwanzig Booten gleichzeitig unterwegs ist,“ so Jens Hannemann, Pressesprecher der Super Sail Tour. „Wir freuen und heute schon auf das kommende Jahr in Westerland auf Sylt.“ Das große Fahnenmeer an Land, kulinarische Leckereien, 24 bunte Katamarane und die vielen Besucher waren ein würdiger Abschluss der Tour und ein großes Festival der Segel 2009.
Ergebnisse zur Flens Super Sail Tour unter: www.supersailtour.de



