Rheinwoche 2003: Gewitter

10. Juni 2003 - Der ältesten und längsten Flussregatta Europas funkte ein Gewitter dazwischen. Doch nach drei abwechslungsreichen Wettfahrttagen ging am Montagabend in Duisburg die diesjährige Rheinwoche zu Ende. Mit dem Team Klaus Bode / Alexander Bode im „Starboot“ Just For Fun gewann eine Crew des ausrichtenden Düsseldorfer Yachtclubs das „Blaue Band“ für die schnellste gesegelte Zeit über alle drei Tage. 106 Boote hatten zu Europas längster und ältester Flussregatta gemeldet, und von der Flaute am Samstag bis zu kräftigen Sturmböen am Sonntag das komplette Wetterprogramm auf dem Rhein zu spüren bekommen.

Rheinwoche: Regatta auf dem Rhein – vom Gewitter unterbrochen (Foto © Jo Achim Geschke)

Nach gelungenem Start in Oberwinter hatte der Samstag eher ruhiges

Wetter für die weit über 300 Segler bereit gehalten. Außer einem

Mastbruch in Folge der Kenterung eines „Schwertzugvogels“ war die

Etappe nach Köln-Porz reibungslos verlaufen.

Tags darauf dann erlebte Regierungspräsident Jürgen Büssow an Bord

des Begleitschiffes „MS Siebengebirge“, wie vielseitig der Segelsport

auf Deutschlands größtem Binnenrevier auch aus meteorologischer

Sicht sein kann: Nachdem südöstliche Winde bis Stärke 3 die sonnige

Vormittagsetappe nach Leverkusen-Hitdorf bestimmt hatten, zog noch

in der Mittagspause das Unwetter auf. Die Sturmböen erwischten

Segler, Gäste, den Schirmherrn und die Organisatoren jedoch im sicheren

Hafen.

Mit Rücksicht auf die Wetterlage hatte die Wettfahrtleitung die Etappe

von Hitdorf nach Düsseldorf kurzerhand abgesagt und die Teilnehmer

brachten ihre Schiffe im Schlepp den Rhein hinab bis in den Hafen

des Düsseldorfer Yachtclubs, wo Regierungspräsident Jürgen Büssow Schirmherr der Rheinwoche 2003, mit Peter Strosek, Präsident des Düsseldorfer Yachtclub, am Sonntag die Ehrung der Tagessieger an Bord der „MS Siebengebirge“ übernahm.

 

Büssow Strosek Rheinwoche

Regierungspräsident Jürgen Büssow (links) und DYC Präsident Peter Strosek (rechts) (Foto © DYC)

 

Büssow betonte, dass die Motivation und Ausdauer der Segler und Seglerinnen nicht nur die eigene Gesundheit und Leistungsfähigkeit fördert, sondern auch einen Wettkampf ermöglicht, bei dem Teamgeist und das gemeinsame Handeln zum Erfolg führen.

Der Montag bot dann optimale Bedingungen für die Strecke von Düsseldorf

nach Duisburg. „Kaiserwetter“: Stetiger Wind und viel Sonne

entschädigten für den Vortag. Von der leichten Einmann-Jolle „Laser“ über die typischen Rheinsegelboote wie „Drachen“, „Soling“, „Starboot“ und „Pirat“ bis hin zu

traditionellen Schärenkreuzern und modernen Yachten reichte die

Bandbreite der teilnehmenden Schiffe. Neben allem sportlichen Ehrgeiz

sorgte ein vielseitiges Rahmenprogramm für Spaß: in jedem Hafen

stieg an Bord der „MS Siebengebirge“ – übrigens zugleich die

schwimmende Jugendherberge für die Segler während der Wettfahrt -

eine Party für Teilnehmer und Gäste.

Sämtliche Ergebnisse sind ab Dienstag, 10. Juni unter www.rheinwoche.org abrufbar.

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Die Rheinwoche

 

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