Seenotretter halfen bei Rügen zwei gekenterten Katamaranseglern

17. Juli 2013 - Die Seenotretter der Station Greifswalder Oie haben am Dienstagabend, 16. Juli 2013, zwei Segler eines Katamarans in der Nähe der Ostseeinsel Rügen aus einer gefährlichen Lage befreit. Dank des schnellen Eingreifens der Besatzung des Seenotkreuzers EUGEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde Schlimmeres verhindert.

Der Seenotkreuzer EUGEN leistete erste Hilfe am Ort des Geschehens. (Foto: Archiv-Foto: DGzRS)

Gegen 18 Uhr meldete ein Spaziergänger der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS ein gekentertes Hobiecat rund 1,5 Seemeilen (etwa 2,8 Kilometer) südöstlich vom Südperd der Insel Rügen. Offenbar konnte die zweiköpfige Crew den Katamaran nicht mehr aus eigener Kraft aufrichten.

 

Sofort alarmierte die Seenotleitung den Seenotkreuzer EUGEN/Station Greifswalder Oie. Als die Seenotretter an der Unglückstelle eintrafen, saßen die beiden Segler – ein Mann und eine Frau – auf dem Rumpf des Hobiecats. Die Seenotretter nahmen zunächst die leicht unterkühlte Seglerin an Bord. Dort wärmte sich die Frau auf und erholte sich. Währenddessen richtete die Besatzung des Seenotkreuzers EUGEN den Katamaran wieder auf. Anschließend konnten die beiden Segler alleine zum Surf- und Wasserstützpunkt in Thiessow zurückfahren.

 

 

Zur Zeit des Unfalls herrschten westliche Winde der Stärke 4 (bis 28 Stundenkilometer).