Seenotretter schleppen Wasserschutzpolizei ab26. Januar 2010 - Sie fahren raus bei jedem Wetter, wenn andere längst reinkommen. Der Werbespruch der DGzRS - der Seenotretter - bewahrheitet sich immer wieder. Auch Eisschollen können die Schiffe der DGzRS nicht vom Einsatz abhalten. Wie jetzt vor Föhr, wo die Seenotretter ein Boot der Wasserschutzpolizei aus misslicher Lage befreien mussten. Das WSP-Boot war manövrierunfähig.

Der Seenotkreuzer VORMANN LEISS/Station Amrum schleppt das manövrierunfähige Wasserschutzpolizeiboot „Sylt“ durchs Eis nach Föhr.

Mit Maschinenproblemen hat die Besatzung des Wasserschutzpolizeibootes „Sylt“ am Sonntagnachmittag (24. Januar 2010) die Seenotretter der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) um Unterstützung gebeten. Die sechsköpfige Mannschaft meldete sich beim Seenotkreuzer VORMANN LEISS/Station Amrum. Das Polizeiboot lag zwischen den Fahrwassertonnen 23 und 25 manövrierunfähig in der Norderaue, dem Fahrwasser zwischen der Insel Föhr im Norden und der Hallig Langeneß im Süden, vor Anker.

Die Seenotretter nahmen unter der Leitung ihres Vormanns Jens Petersen von Wittdün aus Kurs auf den Havaristen. Treibendes Eis in der Norderaue bereitete ihnen dabei keinerlei Probleme, der Seenotkreuzer konnte ungehindert manövrieren. Mit der Wurfleine übernahmen die Wasserschutzpolizisten die schwere Schleppleine. Die Seenotretter schleppten das Streifenboot anschließend in den etwa fünf Seemeilen entfernten Hafen von Wyk auf Föhr.


Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
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