Tour de France 2003 . . .

01. Juli 2003 - ...aber unter Segeln: Bei der 26. "Tour de France à la Voile" gingen 37 Mannschaften an den Start in Dunkerque, zur ersten Etappe nach Dieppe an der französischen Kanalküste. Bei der beliebten Tour geht es in 13 Etappen wirklich rund um Frankreich, immer die Küste entlang. Deshalb werden am 17. Juli in Arcachon an der Atlantikküste die Boote auf einen LKW verladen und längs der Pyräneen zum Mittelmeer nach Saint Cyprien gebracht. Die Rallye der 37 Boote und fast 500 Segler, die in jedem Hafen von zigtausenden Besuchern gefeiert werden, endet am 28. Juli im schönen Antibes.

Die 13 Etappen der Tour de France a la Voile (Grafik © tour de France a la Voile)

Die 104 Seemeilen von Dünkirchen durch den Kanal, an der Küste entlang, zum Hafen Dieppe schafften die ersten der TV-Segler fast immer unter Spi in gut 11 Stunden. Skipper Jimmy Pahun auf "Région Ile de France" führte während der gesamten Etappe und gewann das zweite Rennen – das erste besteht aus dem Prologue, und auch da zeigte der Segler seine Stärke. Doch der Sieger vom Vorjahr, Pierre Loïc Berthet und seine Crew auf "Bouygues Telecom" folgte in nur 30 Sekunden Abstand.

Bei der Tour de France à la Voile wird nach recht eigentlich drei Classement gewertet: Zum einen die fast-Profis, die mit geübten Crews segeln, dann die Amateure, und die – jawoll, die Franzosen sind da gar nicht so – die Studierenden. Auch die finden in Frankreich Sponsoren, die nicht nur von der eigenen Universität stammen. Zu den Teilnehmern zählen nicht nur Franzosen, auch Schweizer, Belgier, ein italienisches und ein australisches Team gehen auf Tour.

 

Tour Voile Flotte

Die Flotte der Tour de France – Segler (Foto © Jean-Marie Liot / tourvoile.fr)

 

In den Häfen werden die Segler begeistert gefeiert, das Spass-Faktor bei dieser Regattaserie ist nicht zu übersehen. Die Skipper sind allerdings durchaus keine Spass-Segler – die Tour de France ist sehr prestigeträchtig. So hat die ersten beiden Dreieckskurse Kito de Pavant gewonnen – Seglermagazin.de-Lesern als der Gewinner der Solitaire du Figaro 2002 bekannt, dem harten Einhand-Rennen der Figaro-Einheitsklasse. Kito de Pavant kam auf "Cap Sport" als Dritter ins Ziel, führt aber noch über alles wegen der ersten beiden Siege. Die Australier auf Sun Team Australia kamen als 12. ins Ziel, die Italiener auf Joe Fly Sailing Team fielen auf den 13. Platz zurück. Sie hatten wohl Tang um den Kiel oder eine große Plastiktüte.

Die Crews hatten nur eine kurze Pause, heute starten sie zu zwei Inshore-Rennen vor Dieppe, morgen geht es weiter nach Cherbourg.

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Tour Voile

Die webseite der Tour de France à la Voile:

 

tourvoile.com

 

 

 

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