Transat Jacques Vabre 2003: Die Elite auf Kaffeefahrt

31. Oktober 2003 - Es ist eines der wohl härteten und spannendsten Regatten über den Atlantik. Auf der Kaffeeroute segeln die berühmtesten Skipper und Skipperinnen alle zwei Jahre von Frankreich nach Bahia. 5000 Seemeilen zu zweit auf Open60s, 50s, und zudem die schnellen 60-Fuß-Trimarane, die eine eigene, längere Route segeln. Wenn am 1. November die sechste Ausgabe in Le Havre startet, erwartet sie hoffentlich nicht ein solcher Sturm wie 2001, der selbst den erfahrendsten Skippern und Skipperinnen Schauer über den Rücken jagte.... Übrigens kommen alle Skipper zusammen auf – 58 Weltumsegelungen!

Groupama, Gewinner über alles 2001, startet auch in diesem Jahr wieder (Foto © Yvann Zedda)

Die sechste Ausgabe vereint 41 Meldungen, davon 15 Open 60sTris, drei Open 50s Tris, allein 17 Open60s Monohulls und 6 Open50s. Allein 38 der 78 Skipper und Co-Skipper auf den Booten nehmen zum ersten Mal teil! Im großen Feld der schnellen Yachten starten neun Frauen: Ellen MacArthur auf dem Tri Foncia mit Alain Gautier, Karine Fauconnier mit Damien Foxhall auf "Sergio Tacchini", und die 29-jährige Britin Emma Richards mit Mike Sanderson (Skippered die Rekordyacht Mari Cha IV!) auf dem neuen Open 60 "Pindar", - und die legendäre Isabelle Autissier (bekannt und berühmt vom Vendée Globe) mit Sebastian Josse auf "VMI". Nicht zu vergessen Nick Moloney und die junge Figaro-Skipperin Samantha Davies auf "Team Cowes" – beide bekannt vom Offshore Sailing Team, der Firma von Mark Turner und Ellen MacArthur. Bei den Tris gehört Franck Gammas auf Groupama, Über-Alles-Sieger 2001, zu den Favoriten, aber auch Michel Desjoyeaux auf Géant. Der hat einen berühmte Wetter-Routerin: Adrienne Cahalan, die ihren Job als Anwältin sausen ließ und als Seglerin auf dem MaidenII-Projekt von Tracy Edwards mitsegelte.

Der erste Start ist am Samstag, 1. November, für die Monohulls Boote, die 4340 Seemeilen bis Bahia segeln müssen. Am Sonntag, 2. November, starten die Zwei- und Dreibeine zu ihrem 5190 Seemeilen Kurs – sie starten später und segeln eine größere Strecke um die Insel Ascension herum, weil sie wesentlich schneller sind als die Monos, und so haben die Brasilianer die Chance, das alle Boot innerhalb weniger Tage ins Ziel kommen.

 

Pindar Richards Sanderson

Emma Richards und Mike Sanderson auf Pindar beim Training (Foto © Marc Turner pfmpictures)

Die Routen:

Durch den Kanal mit Strömungen und häufigen Gegenwinden geht es in die Biskaya, am Cap Finistere vorbei, vor Portugal erwischte es schon viele, und dann müssen die Navigatoren möglichst bald die "Tradewinds", die Passatwinde erreichen. Canaren und Cap Verden liegen auf dem Kurs, für die Tris auch die Insel Ascension im Atlantik, südlich des Äquators, an dem sich die Flotte aufteilt.

Seglermagazin.de wird über den Start am Sonntag und dann regelmäßig über das Transat Jacques Vabre berichten und die Schiffe und Segler vorstellen.

Lesen Sie dazu auch:

Transat Jacques Vabre mit den berichten von 2001

Die website der Regatta:

 

www.jacques-vabre.com

 

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