Transat Jacques Vabre 2003: heiße Kämpfe im Passat

11. November 2003 - Kaum sind die Open60s in den Anfängen der Passatregion angekommen, gehen die heißen Kämpfe um die Plätze los. Noch führt "Virbac" – doch die 5., das Team Cowes sind ganz nah dran an Nummer vier, nur sechs Meilen trennten Nick Moloney und Sam Davies gestern Abend noch von Konkurrent PRB. Team Cowes segelt mit 8,7 Knoten in 10 bis 12 Knoten Wind (Stärke 4) – doch die nächste taktisch—navigatorische Hürde sind die (windlosen) Doldrums, die Rossbreiten oder international ITCZ (Inter-Tropical Convergence Zone).

Der 18m- Tri Sergio Tacchini mit Karine Fauconnier und Damien Foxall, der jetzt an dritter Stelle liegt. (Foto © Benoit Stichelbaut / Tacchini)

In den Doldrums / Rossbreiten treffen sie Luft- und Windsysteme der nördlichen und südlichen Hemisphäre zusammen, in dieser Äquatornahen Region wechseln sich Totenflauten mit heftigen Regenböen ab. Die Skipper, bei den Führenden etwa auf der Hälfte der Strecke, müssen nun den besten Winkel zum Wind treffen, um einen guten Eingang (nach Länge Breite ) in die Doldrums zu finden.

Jean Pierre Dick auf "Virbac" liegt mit 16 Knoten Geschwindigkeit im Passat immer noch vorn, 135 Meilen vor "Sill". Die und Team Cowes wollen auf einem mehr westlichen Kurs den Passat nutzen. Thomson auf "Sill" rechnet sich gute Chancen aus: Der Wind dreht zwar zunächst mehr nach Nord – ungünstig für ihn und Jourdain – aber dann wieder zurück, und damit auf einen optimalen Winkel, um auf die Flauten zu zu segeln. Mike Golding auf "Ecover" hat nach den Schwierigkeiten mit den Segeln wieder die alte Schnelligkeit zurückgewonnen.

 

Die Multis

 

Franck und Franck auf Groupama sind ebenfalls im Passat angekommen. Sie gehen merh nach Westen – während die Zweite, die 31-jährige Karine Fauconnier auf "Sergio Tacchini" entlang der afrikanischen Küste nach Süden geht und dort ihren Vorteil sucht.

 

Die zurückliegenden Boote, die in Madeira einen Reparatur-Stopp einlegten, sind wieder unterwegs, auch BayerCrop Sciences. Allerdings sind die Nachzügler in ein Flautenloch geraten. Ellen MacArthur philosophierte : "Es ist schon hart, eine gebrochenes Großfall, eine gerissen Vorsegel, und einen Stopp in Madeira zu ertragen. Aber noch härter ist es, nicht mehr als 2 Knoten Wind gerade jetzt zu ertragen, bei den vielen Herausforderungen dieses Rennens. Eines Tages wird der Wind wiederkommen."

 

Positionen Montag 19 Uhr

 

(Boot / D zum Ziel / D zum Führenden)

 

Classement 60-Fuß Multis

 

1. Groupama – noch 2280 sm

 

2. Géant – 77 sm

 

3. "Sergio Tacchini" – 91 sm<br

4. Belgacom – 162 sm

 

5. Biscuits la Trinitaine – 302 sm

 

6. Sodebo – 394 sm

 

7. Sopra Group – 428 sm

 

8. Gitana – 442 sm

 

9. Banque Populaire – 466 sm

 

10. Bonduelle – 530 sm

 

11. Foncia – 536 sm

 

12. BayerCropSciences –755 sm

 

13. Banque Covefi – 817 sm

 

Open 60 monohulls:

 

1. Virbac, Jean-Pierre Dick & Nicolas Abiven – 2175 sm

 

2. Sill, Roland Jourdain & Alex Thomson, 158 sm

 

3. Ecover, Mike Golding & Brian Thomson 183 sm

 

4. PRB, Vincent Riou & Jérémie Beyou, 278 sm

 

5. Team Cowes, Nick Moloney & Sam Davies, 283 sm

 

6. VMI, Sébastien Josse & Isabelle Autissier, 349 sm

 

7. Carrefour Prevention, Dominique Wavre & Michèle Paret, 351 sm

 

8. Arcelor-Dunkerque, Joe Seeten & Eric Dumont, 493 sm

 

9. Garnier, Patrick de Radiguès & Elie Canivenc, 572 sm

 

10. Loire Atlantique, Antoine Koch & François Robert, 707 sm

 

11. 60ème Sud, Didier Munduteguy & Juan-Mari Odriozola, 731 sm

 

12. Adecco, Bob Escoffier & Servane Escoffier, 762 sm

 

13. Tir Groupe, Mike Birch & Robert Birch, 912 sm

Open 50 Monohulls:

1. Hellomoto, Conrad Humphreys & Paul Larsen, 2915 sm

2. Storagetek, Régis Guillemot & Olivier Salnelle, 40 Sm

3. Defi Vendee Jean-François Durand & Stéphane Chemin, 119 sm

Open50 Multihull:

Mollyhawk 3330 Sm

Aus dem Rennen:

CIMENT ST LAURENT

OBJECTIF 3

PINDAR

ATLANTIC NATURE

LABESFAL

TIM

BranecIII

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Die website der Regatta :

www.jacques-vabre.com

 

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