Vauriens stellen sich vor
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Ab geht’s mit der Jolle fürs dritte Jahrtausend ( Foto © www.vaurien.de) |
Vaurien - Jolle fürs dritte Jahrtausend
Auch im 3. Jahrtausend ist die Vaurien-Jolle in der internationalen Regattaszene mit gutem Erfolg präsent. Die im Jahre 1952 entworfene Jolle hat sich zu einem “Dauerbrenner” entwickelt und zählt mit 37.000 gebauten Einheiten zu einer der verbreitetsten Konstruktionen weltweit. Sie wurde vom Franzosen J.J. Herbulot konstruiert. Neben seiner Tätigkeit als Konstrukteur - war Herbulot auch ein sehr guter Segler, der anderen wie Elvström öfter das Leben schwer gemacht hat.
Überall kann die Vaurien-Jolle gut beherrschbar gesegelt werden. Auch Jugendmannschaften sind ab 5 Bft nicht damit überfordert, eine Vaurien aufrecht zu segeln. Sie führen keinen Überlebenskampf auf der Regattabahn oder im Training, sie können den Spaß beim Segeln geniessen. Nicht nur Jugendliche genießen diesen Spaß, Segler aus allen Altersklassen sind leidenschaftliche Vaurienisten. Das ergibt auf Regatten immer eine gute Mischung aus Jung und Alt. Der so ermöglichte Erfahrungsaustausch ist für Jugendmannschaften - bei entsprechenden Trainingseinheiten - ein Garant für die seglerische Weiterentwicklung.
Meisterschaften
Jedes Jahr wird für die internationale Vaurien-Klasse eine Weltmeisterschaft ausgerichtet. Sie findet seit 40 Jahren mit Feldern von ca. 100 Booten statt. Es werden die Titel Weltmeister, Jugend-Weltmeister und Damen-Weltmeister vergeben. Seit ungefähr 10 Jahren ist für Vaurien-Segler auch möglich, den Titel des Europameisters zu erlangen. Die Vaurien-Jolle startete als technisch ausgereiftes Regattaboot in das dritte Jahrtausend. Durch Bastler und Tüftler wurden Technik, Rumpf, Trimm-Einrichtungen immer weiter entwickelt, so dass sich die Vaurien nicht hinter den modernen Jollen verstecken muss. Das ist auch beim seglerischen Niveau so, welches auf den Regattabahnen gezeigt wird. Das Vaurien-Feld in Regatten zeichnet sich - sowohl national als auch international - durch eine hohe Leistungsdichte aus.
Gedränge an der Tonne (Foto © www.vaurien.de)
Material, Technik und Knowhow
Die Vaurien gehört nicht zu den Klassen, die jede neue Saison auch neues Material erforderlich macht. Durch die Konstruktion ist es möglich, selbst mit älteren Booten in der Spitze erfolgreich zu segeln. Durch Optimieren innerhalb der Toleranzen ist ein neues Schiff vom Grundsatz her natürlich schneller. Viele gute Segler haben durch das Vaurien-Segeln den Grundstein für ihre spätere Karriere in anderen Klassen gelegt, weil ihnen ein ausgezeichnetes seglerisches Gefühl und gute taktische Kenntnisse vermittelt wurden. Sie haben die Vaurien-Klasse als kompetente Segler verlassen, um in den anderen Klassen für Aufsehen zu sorgen.
Als jüngste Beispiele kann man national die Piratencrew Dirk Strelow / Elmar Schmitz nennen. Sie haben die Kieler Woche 2001 im Pirat gewonnen und international war es die spanische Mannschaft mit Iker Martinez / Xabier Fernandez. In der 49er Klasse wurden sie Vizewelt- und Europameister 2001. Diese Erfolge sprechen für die Vaurien-Klasse. Einige dieser Segler sind in den letzten Jahren wieder in die Vaurien-Klasse eingestiegen und segeln nun mit ihren Töchtern oder Söhnen. So vererbt sich der “Vaurien-Virus” von Generation zu Generation weiter.
Technische Daten:
Länge 4,08
Breite 1,47 m
Gewicht 95 Kilo
Groß 5,6 Quadratmeter
Fock 2, 5 m2
Spinnaker 8,10 m2
Ansprechpartner
Präsident Christian Heinz
heinzechri@aol.com
50374 Erftstadt
Vize Präsident Markus Kalkowski
70771 Echterdingen
markuskalkowski@hotmail.com
Schriftführer Robert Menzerath
50473 Erftstadt
robert@menzerath.de
Regattawart
Peter Lakshmanan
Pidry@gmx.de
44227 Dortmund
Pressewart Peter Daum
Peter.Daum@epost.de
44879 Bochum
Die website der Klassenvereinigung:


