01. September 2008 - Alle Gemeinheiten, die sich ein Langstreckensegler nur vorstellen kann, verfolgten die Teilnehmer der Rückregatta von Kopenhagen nach Kiel. Start bei Dauerregen, der in frühen Morgenstunden bereits eingesetzt hatte und der das Feld bis in den Nachmittag verfolgte. Dafür aber frischer Wind aus WNW, also eine schnelle Reise. Doch dann begegneten sich das kleine Tief und das Regattafeld vor Möns-Klint. Das Feld stand für Stunden im Kern und der Kern stand auch! Eine furchtbare Geduldsprobe, Schwell aber Flaute. Mehr als sieben Stunden hielten das viele Crews nicht durch. Zehn Yachten gaben auf. Gespannt warteten die Organisatoren des KYC Eckart Reinke und Ecki von der Mosel in Gedser bis tief in die Nacht auf die Yachten; dort herrschten gute Segelbedingungen. Dem Auge des Tiefs rechtzeitig entwischen konnten nur UCA und Outsider und später auch die Bank von Bremen, die dann um 02.00 bzw. 06.00 Uhr den Kieler Leuchtturm erreichten. Sie erlebten in der Nacht NW-Wind mit 5, in Böen sogar bis 8 Windstärken.
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