Neuheiten für Motorraum, Deck und Kajüte

21. Januar 2014 - Die boot 2014 in Düsseldorf ist nicht nur Leistungsschau für Bootsentwickler, sondern auch für Ausrüster und Motorenhersteller. Vom Dieselmotor über Displays und Solarmodule zeigen diese ihre Produktneuheiten und Innovationen für die komfortable, moderne und technisch anspruchsvolle Seefahrt. Die Unternehmen hoffen nach den vergangenen Krisenjahren auch auf einen neuen Aufschwung am Markt.

Moderne Zeiten für Segler - die Branche hofft nach schwierigen Zeiten auf eine Besserung und präsentiert Neuerungen in Sachen Motoren, Bootsausstattung und Segelausrüstung. (Foto: Messe Düsseldorf)

Yanmar (Halle/Stand 10/G 57) präsentiert 45 und 110 PS starke Dieselmotoren vom Typ JH-CR mit Common Rail Technologie, die für geringere Abgasemissionen, Geräuschentwicklungen, Vibrationen und Verbrauchswerte entwickelt worden sind und die strengen Abgasnormen EPA Tier 3 Final und EU RCD 2016 erfüllen. 

MerCruiser (Halle/Stand 9/D 03) rüstet die Dieselmotoren TDi 4.2L V8 und TDi 3.0L V6 mit SmartCraft Technologie aus, so dass sie mit allen digitalen Mercury Zubehörteilen kompatibel sind. 

Die neuen Außenborder BF80 und BF100 von Honda (Halle/Stand 10/A 40) bieten eine Reihe von erweiterten Funktionen, wie die Trollingsteuerung für langsame Fahrt und eine Schnittstelle für die Einbindung verschiedenster elektronischer Geräte. 

Volvo Penta (Halle/Stand 10/G 41) setzt noch mehr auf Easy Boating und stellt das Interceptor-System vor, ein vollelektronisches System mit Trimmflossen, die fallbeilähnlich am Heck nach unten ausfahren. Die erzeugen Auftriebs- und Widerstandskräfte, die von einer zentralen Steuereinheit mit GPS und Winkelgradmesser (Klinometer) je nach Aktion in Bewegungen des Bootes in alle drei Achsen umgesetzt werden. Dies ermöglicht den Bootstrimm in jede gewünschte Lage. Bei scharfen Wendemanövern wird die Sicht zur Seite im Vergleich zu Booten mit konventionellen Trimmsystemen deutlich verbessert. 

 

Bootsausrüstungen und Zubehör 

Die gS-Serie von Raymarine (Halle/Stand 11/A 42) verfügt über vollverglaste Displays mit einer flachen Einfassung, so dass die Monitore bündig eingebaut werden können. Jedes Display ist ein leistungsstarkes, eigenständiges Multifunktionsdisplay und verfügt über Anschlussmöglichkeiten für Kameras und Sonar. 

Die TX-Solarmodule von SunWare (Halle/Stand 11/F 67) sind textil eingefasst, leicht flexibel, begehbar und mit Tenaxknöpfen schnell auf dem Kabrioverdeck befestigt. Für das platzsparende Verstauen bei Nichtgebrauch lassen sich die einzelnen Module zusammenfalten. 

Yachtview 360 von ViaLuna (Halle/Stand 11/A 64) ist das weltweit erste Kamerasystem, das einen 360°-Panorama-Rundumblick in Echtzeit ermöglicht. Dafür werden mindestens vier 170°-Weitwinkelkameras in Nähe der Positionslichter sowie am Bug und achtern installiert. Deren hochauflösende Bilder werden von einer View Processing zu einem holistischen 360°-Bild zusammengefügt. 

Fischer Panda (Halle/Stand 10/G 22) stellt die bewährten i-Generatoren jetzt mit Parallelschaltung vor. Bei der werden zwei eigenständige Generator-Systeme mit eigenem Bedienpanel eingesetzt, die einzeln bedient werden können. 

Yacht Controller (Halle/Stand 5/D 04) hat seinen Joystick verbessert, stellt ihn nunmehr als JCS PLUS vor. Er vereint die Funktionen der kabellosen Fernbedienung Yacht Controller DB und des Joysticks Yacht Controller Smart für eine simultane Kontrolle von Maschinen, Bug- und Heckstrahlruder, um das Boot in alle Richtungen zu traversieren. 

Die für kleinere Motoryachten gedachte Steuerung Marex Easy Control System von Bosch Rexroth (Halle/Stand 10/F 49) ermöglicht schnelle Inbetriebnahme über eine Autokonfiguration via integrierten WLAN-Webserver. 

Formglas Spezial CS von Tilse (Halle/Stand 7a/D 07) ist ein Verbundsicherheitsglas für Rumpffenster und Bullaugen, für das keine Sturmblenden vorgesehen werden müssen. Es besteht aus zwei Sicherheitsgläsern, die mit einem verstärkten schockbeständigen Abstandshalter verbunden sind, so dass es enormem Druck und Belastungen standhalten kann. 

 

Das Mittelteil der Clip-Klampe von Nomen Products (Halle/Stand 7a/D 07) ist feststehend und nimmt die Zugkräfte aus dem Tauwerk auf. Die rund geformten und drehbaren Endstücke aus weichem Kunststoff bleiben stets unbelastet und werden von einem Schnappmechanismus in Mittelposition gehalten. In der geschlossenen Ruhestellung – mit Festmacher belegt oder nicht – verhindern sie konsequent, dass sich Leinen verfangen oder dass sich jemand an offenen Kanten verletzt. 

 

Secumar (Halle/Stand 11/D 42) hat in seinem Rettungswesten-Reigen auch eine speziell für Kanu- und Kajakfahrer sowie Ruderer dabei, die aufblasbare, von Hand auszulösende Vivo 100 der 100N-Klasse. Sie wurde gemeinsam mit Ruderexperten entwickelt, die ihre Erfahrungen aus der Praxis einbrachten. Insbesondere ein kürzerer Schnitt optimiert für sie den Tragekomfort. Reflexstreifen am Rücken sind ein großes Plus in der Dämmerung. 

 

Mobos von Searaq (Halle/Stand 11/G 72.1) ist ein Rettungssystem, das GPS und Funk miteinander vereint, wenn bei schwerer See Crewmitglieder über Bord gehen. Das System besteht aus zwei Einheiten, einem Empfänger, der sich an Bord des Schiffes befindet und Sen-dern, die sich in fast jede automatische Rettungsweste einbetten oder mit einer Tasche an jeder Feststoffweste anbringen lassen. Wahlweise gibt es den Sender mit manuellem Schalter (für Feststoffwesten) oder mit automatischer Aktivierung, die durch das Aufblasen der Weste ausgelöst wird. 

 

BlueLocar (Halle/Stand 3/A 46) stellt das Ortungssystem Ray mit einer Betriebsdauer von bis zu 24 Stunden vor. Es ist Sender und Empfänger zugleich und gedacht zur Ortung von abgetriebenen Tauchern oder Windsurfern. Ein digitaler Kompass und ein Drucksensor zur Tiefen-messung runden das Produkt ab. Für Windsurfer werden Geschwindigkeit und Sprunghöhe angezeigt.